Xylitol - Birkenzucker

 

Die Bezeichnung Birkenzucker stammt aus dem ursprünglich für die Herstellung verwandten Rohstoff Holz (Birke und später auch Buche).

Infolge der verarbeiteten Holzmengen wurde nach alternativen Rohstoffen gesucht, man wurde in der Maisspindel fündig. Sie ist das nach dem Abernten der Körner vom Maiskolben übrig bleibende Stück. Das Endprodukt Xylit aus beiden natürlichen Rohstoffen ist identisch, jedoch ergibt sich aufgrund der unterschiedlichen Rohstoffpreise auch ein unterschiedliches Preisniveau.

 

Xylit oder Xylitol hat eine zuckerähnliche Süßkraft, sodass die Dosierung unproblematisch ist. Auf der Zunge hinterlässt Xylit ein erfrischendes Gefühl. Es kann universell im gesamten Küchenbereich zum Süßen von Speisen und Getränken eingesetzt werden. Dabei hat Xylitol einen Nährwert, der mehr als 40% unter dem von Zucker liegt und somit ideal beim kalorienreduzierten Süßen zu verwenden ist.

 

Da auch unser Körper Xylit produziert, ist diese Süße ein bekannter Stoff für unseren Organismus. In vielen Ländern wird es seit über 50 Jahren als Lebensmittelzusatzstoff (Zuckerersatz) in Lebensmitteln und Süßigkeiten angeboten.

Bei der Umstellung von Zucker auf Xylit gilt es zu berücksichtigen, dass zu Beginn keine zu großen Mengen verwendet werden, da dies zu Blähungen führen kann. Jedoch gewöhnt sich der Körper schnell an die zusätzliche Dosierung, da Xylit täglich durch die Leber produziert wird.

 

Zudem verstoffwechselt sich Xylitol im Körper ohne Auswirkungen auf den glykämischen Index neutral zu Sauerstoff. Aus diesem Grund braucht ein Diabetiker den Verzehr/Verbrauch nicht anzurechnen.

Forschungen bestätigen außerdem die positive Wirkung von Xylit bei der Mundhygiene und Zahngesundheit. Bei regelmäßiger Anwendung trägt es zur Zahnmineralisierung bei und beugt Karies, Zahnbelagsbildung und Parodontitis vor.

 

Von Tieren fernhalten! Da Tiere kein körpereigenes Xylitol produzieren, erkennt der Tierkörper es nicht, was eine vermehrte Insulinausschüttung zur Folge hat.